Kurs GS 2601: Das Osmanische Reich und sein türkisches Erbe
Veranstaltungstermin
Datum: 2. April 2026 - 28. Mai 2026
Uhrzeit: 10:00 - 12:00
Veranstaltungsort
Bildschirmseminar mit Zoom
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Veranstaltungskosten
190,00 € (bei 0,00 €, Fremdanbieter/Infoseite)
Veranstaltungsbeschreibung
Trotz seiner Randlage im Osten des Kontinents spielte der Bosporus für die Geschichte Europas wie auch des Osmanischen Reiches immer schon eine wichtige, zeitweise sogar eine welthistorische Rolle. Mehr als 1000 Jahre lang prägte das römisch-byzantinische Reich die Geschicke um das östliche Mittelmeerbecken. Der Niedergang dieses Imperiums wurde nicht zuletzt auch durch die Kreuzzüge bewirkt. Der Verlust des Heiligen Landes für die Christen und die damit verbundene Schwächung des Christentums ermöglichte schließlich den Aufstieg des islamischen Osmanischen Reiches zu einer der bedeutendsten Weltmächte der Menschheitsgeschichte. Mit der Eroberung der byzantinischen Hauptstadt Konstantinopel 1453 wurden die Osmanen die Erben und Nachfolger des byzantinischen Reiches. Mehr als 600 Jahre lang bestimmten sie auch zu nicht unerheblichen Anteilen die Geschicke Europas, Vorderasiens und Nordafrikas mit.
Grund genug also, sich einmal näher mit den Hintergründen dieser spannenden Entwicklung zu beschäftigen, die erst durch den 1. Weltkrieg ihr Ende fand und zur Begründung der modernen Türkei führte. Die Auswirkungen jener Zäsur vor gut einhundert Jahren wirken auch heute noch nach, wie etwa der Konflikt im Nahen Osten zeigt oder die Diskussion um die Frage, ob die Türkei Mitglied der Europäischen Union werden soll oder kann.
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