Kurs GS 2602: Große Streitfragen der Geschichte
Veranstaltungstermin
Datum: 11. Juni 2026 - 16. Juli 2026
Uhrzeit: 10:00 - 12:00
Veranstaltungsort
Bildschirmseminar mit Zoom
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Veranstaltungskosten
140,00 € (bei 0,00 €, Fremdanbieter/Infoseite)
Veranstaltungsbeschreibung
Objektivität in der Geschichtswissenschaft gibt es nur in Bezug auf Zahlen und unstrittige Fakten. Ansonsten handelt es sich stets um subjektive Auslegung dessen, was sich angeblich zugetragen hat und welche Motive damit verbunden gewesen sein könnten. Geschichtsforschung und Geschichtsschreibung sind also zutiefst subjektive Angelegenheiten, immer auch beeinflußt von persönlichen Motiven, politischen Umständen, gesellschaftspolitischen oder religiösen Strömungen. Dabei kommt es immer wieder vor, daß neue, andere oder gar kontroverse Sichtweisen nicht nur nicht toleriert, sondern mitunter auch totgeschwiegen werden. Sind sie deshalb aber auch schon falsch?
Einige dieser Streitfragen wollen wir uns einmal näher anschauen, so z,B.
- ob es ein „erfundenes“ Mittelalter gab
- ob Friedrich Schiller ermordet wurde
- ob Shakespeare gar nicht Shakespeare war
- ob „Big Data“ zu Donald Trumps Wahl 2016 geführt hat
- ob die Nibelungensage nicht ganz wo anders zu verorten ist
- ob Verbrechen in modernen Staaten existentiell und notwendig sein müssen.
Veranstaltungskategorie(n)